KI-Telefonassistent für den Hausarzt: Anbieter, Kosten, Grenzen
In der Hausarztpraxis drehen sich die meisten Anrufe um Folgerezepte, Überweisungen, Akuttermine und Befunde. Ein KI-Telefonassistent nimmt diese Anliegen strukturiert auf und stellt Dringendes durch. Medizinische Entscheidungen, die telefonische Krankschreibung und Befundauskünfte bleiben beim Praxisteam.
Inhalt
Montag, 8 Uhr: Die Praxis öffnet, und in den ersten Minuten rufen Patienten wegen Folgerezepten an, andere wollen einen Platz in der Akutsprechstunde, eine Angehörige bittet um einen Hausbesuch, ein Labor will einen Wert durchgeben. Am Tresen stehen gleichzeitig die ersten Patienten. Für viele Hausarztpraxen ist das Telefon der größte Engpass des Tages.
Ein KI-Telefonassistent nimmt diese Anrufe an, fragt das Anliegen ab und legt es sortiert für das Team ab. Diese Seite zeigt, welche Aufgaben in der Hausarztpraxis gut automatisierbar sind, wo die Grenzen liegen, welche Anbieter passen und was das kostet. Allgemeine Fragen für alle Fachrichtungen behandeln wir auf der Seite KI-Telefonassistent für die Arztpraxis. Alle Anbieterangaben stammen aus deren öffentlichen Unterlagen, Stand 26.10.2026.
Welche Anrufe in der Hausarztpraxis automatisierbar sind
Hausärztliche Anrufe sind vielfältiger als in vielen Facharztpraxen, wiederholen sich aber stark. Diese Anliegen eignen sich für einen Assistenten:
- Folgerezepte für Dauermedikation: Name, Geburtsdatum, Medikament und Stärke aufnehmen, als Aufgabe ablegen. Für chronisch Kranke mit festen Verordnungen ist das oft der häufigste Anruf.
- Überweisungen: Fachrichtung und Anlass erfassen, Rückmeldung per SMS oder Rückruf vormerken.
- Termine: Vorsorge, Impfungen, Kontrolltermine. Direkt buchen kann der Assistent nur, wenn er an Ihr Praxisverwaltungssystem (PVS) oder Ihre Terminsoftware angebunden ist.
- Akutsprechstunde und Infektsprechstunde: Öffnungszeiten und Ablauf ansagen, bei Bedarf in einen freien Slot buchen oder an den Tresen durchstellen.
- Hausbesuchswünsche: Adresse, Anliegen und Rückrufnummer aufnehmen. Über den Besuch entscheidet die Praxis.
- Krankmeldung: Den Wunsch erfassen und einen ärztlichen Rückruf vormerken (Grenzen siehe unten).
- Fachanrufer: Labore, Pflegedienste, Apotheken und Kliniken erkennen und direkt zum Team leiten.
Wie sich die Arbeit verteilt, hängt vom Einsatzmodell ab. Im Deutschen Ärzteblatt (Heft 7/2024) schildern zwei Fachärzte gegensätzliche Erfahrungen: Ein Gefäßchirurg setzt den Assistenten nachgeordnet ein, also nur wenn das Team nicht abnehmen kann und außerhalb der Öffnungszeiten, und nutzt ihn weiter. Eine HNO-Ärztin kündigte ihn wieder: Im Schnitt konnte der Assistent nur zwei von zehn Anrufenden bedienen, und ohne Schnittstelle zum Buchungssystem blieben ihm nur vorgefertigte Termin-Slots. Für Hausarztpraxen mit vielen akuten Anliegen spricht das dafür, zunächst nachgeordnet zu starten.
Wo die Grenzen liegen
Keine medizinische Einschätzung. Der Assistent soll nicht beurteilen, ob Brustschmerzen oder Atemnot warten können. Hinterlegen Sie klare Regeln: Bei bestimmten Schilderungen stellt er sofort durch oder verweist auf die 112, außerhalb der Sprechzeiten auf den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117.
Keine Krankschreibung per KI. Die telefonische Feststellung der Arbeitsunfähigkeit ist laut Gemeinsamem Bundesausschuss seit dem 7. Dezember 2023 möglich, wenn eine Videosprechstunde nicht möglich ist. Voraussetzung: Die Person ist in der Praxis bekannt und hat keine schwere Symptomatik. Die Erstbescheinigung gilt für bis zu 5 Kalendertage, einen Anspruch darauf haben Versicherte nicht. Die Feststellung trifft die Ärztin oder der Arzt. Der Assistent kann nur den Wunsch aufnehmen und den Rückruf einplanen.
Keine Befundauskunft. Laborwerte und Befunde sollte der Assistent nicht mitteilen. Am Telefon lässt sich nicht sicher prüfen, wer anruft. Ein Rückrufwunsch reicht.
Die passenden Anbieter für Hausarztpraxen
Entscheidend ist, mit welchem System Ihre Praxis arbeitet. Spezialisten für das Gesundheitswesen binden das PVS an und dokumentieren teils direkt in der Patientenakte. Allgemeine Assistenten sind günstiger und arbeiten mit Online-Kalendern.
| Anbieter | Wertung | Preis ab | Testphase | Hosting | AVV | Terminbuchung | Ausgehende Anrufe | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| VITAS | 4,3/ 5 | ab 40 € netto/Monat (jährlich), 49 € monatlich | 30 Tage kostenlos mit 500 Testkonversationen, ohne Zahlungsdaten, endet automatisch | Deutschland | ✓ Ja | ✓ Ja | ✗ Nein | Zum Anbieter → |
| PraxisConcierge | 3,8/ 5 | ab 139 € netto/Monat je Behandler (jährlich), 149 € monatlich | 30 Tage testen, bei Unzufriedenheit Erstattung der Grundgebühr; keine kostenlose Version | Deutschland (ISO 27001) | ✓ Ja | ◐ Teilweise | ◐ Teilweise | Zum Anbieter → |
| Doctolib KI-Telefonassistent | 3,4/ 5 | ab 229 € inkl. MwSt./Monat pro Ärzt:in (im Paket) | für den KI-Telefonassistenten nicht angegeben (kostenlose Doctolib-Basisversion ohne Telefonassistent) | EU (DE/FR, AWS) | ✓ Ja | ✓ Ja | ✗ Nein | Zum Anbieter → |
| fonio | 4,4/ 5 | ab 99 € netto/Monat (jährlich), 119 € monatlich | kostenlos testen (Demo-Assistent aus der eigenen Website), 30 Tage Geld-zurück-Garantie | EU (DE/FI/FR) | ✓ Ja | ✓ Ja | ✓ Ja | Zum Anbieter →Anzeige |
| SpeakKI | 4,2/ 5 | ab 39 € netto/Monat | 14 Tage kostenlos mit 50 Freiminuten, ohne Kreditkarte | Deutschland (Hetzner) | ✓ Ja | ✓ Ja | ✓ Ja | Zum Anbieter → |
VITAS aus Nürnberg hostet laut AVV in der Open Telekom Cloud in Deutschland, ohne US-Dienstleister in der Subprozessorenliste, und nennt ein C5-Typ-1-Testat. Rezept, Überweisung und Krankmeldung sind als Kategorien vorgesehen. Anbindungen gibt es unter anderem an medatixx, tomedo, samedi und dubidoc. Abgerechnet wird pro Konversation, nicht pro Minute. Weiterleitung an das Team und Integrationen erfordern das Pro-Paket für derzeit 99 € netto im Monat. Die Aufzeichnung ist laut AVV immer aktiv.
- Hosting komplett in Deutschland (Open Telekom Cloud), öffentliche Subprozessorenliste im AVV ohne US-Dienstleister
- Prüfung nach BSI C5 Typ 1 und ISO 27001, AVV und TOMs öffentlich als PDF abrufbar
- Viele Anbindungen an Praxis- und Terminsoftware wie medatixx, samedi, tomedo, cituro oder dubidoc
PraxisConcierge ist nur für Praxen, MVZ und Kliniken gebaut und nennt über 50 PVS-Anbindungen, darunter tomedo, T2Med, medatixx und Medistar, mit Dokumentation per GDT. Der Preis liegt bei 149 € netto pro Vollzeit-Behandler mit unbegrenzten Anrufen, 139 € bei Jahreszahlung. Der Basistarif arbeitet mit Tastenwahl, freier KI-Dialog (59 €) und Terminvergabe (39 €) kosten pro Praxis extra. Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate.
Doctolib lohnt sich vor allem, wenn Ihre Praxis Doctolib schon nutzt: Der Assistent bucht direkt im Doctolib-Kalender. Er ist nur im Paket Patientenmanagement für 229 € inkl. MwSt. pro Ärzt:in und Monat erhältlich und bucht laut Doctolib derzeit einen Termin pro Anruf. Den Vergleich mit Alternativen finden Sie unter Doctolib-Telefonassistent: Alternativen und VITAS vs. Doctolib.
fonio liegt in unserer Methodik mit 4,4 vorn, hat aber keine PVS-Anbindung. Ab 99 € netto im Monat bei Jahreszahlung sind 1.000 Minuten enthalten. Angebunden werden etwa Google Calendar, Outlook oder eTermin, eine Kalenderverbindung ist laut Vergleichstabelle von fonio aber erst ab dem Team-Tarif inklusive. Für die Hausarztpraxis wichtig: fonio bietet laut AVV Verschwiegenheitserklärungen für Berufsgeheimnisträger an. Die Subprozessorenliste enthält US-Unternehmen mit Verarbeitung in Europa.
- Öffentliche Preise mit 1.000 Inklusivminuten schon im Solo-Tarif
- Rund 30 verfügbare Integrationen, darunter Google Calendar, Calendly, eTermin, Pipedrive, onOffice, Make und n8n
- AVV mit vollständiger Subprozessorliste, Löschfristen und Verschwiegenheitserklärungen für Berufsgeheimnisträger
SpeakKI ist unter den fünf hier genannten Anbietern der günstigste Einstieg: 39 € netto im Monat mit 300 Minuten, Hosting bei Hetzner in Nürnberg, monatlich kündbar, 14 Tage Test ohne Kreditkarte. Integriert sind Google- und Outlook-Kalender. Die Sprachsynthese läuft laut Subprozessorliste über ElevenLabs mit Verarbeitung in den USA.
Die Rangliste aller bewerteten Anbieter, die Arztpraxen als Zielgruppe nennen:
fonio 4,4/ 5
- Öffentliche Preise mit 1.000 Inklusivminuten schon im Solo-Tarif
- Rund 30 verfügbare Integrationen, darunter Google Calendar, Calendly, eTermin, Pipedrive, onOffice, Make und n8n
- AVV mit vollständiger Subprozessorliste, Löschfristen und Verschwiegenheitserklärungen für Berufsgeheimnisträger
Famulor 4,3/ 5
- Prepaid ohne Grundgebühr und ohne Vertragsbindung, 0,15 € netto pro Minute, sekundengenaue Abrechnung
- Ein- und ausgehende Anrufe, Terminbuchung im Gespräch, warme Weiterleitung mit Briefing, dazu WhatsApp, SMS und E-Mail
- Sehr viele Anbindungen: Google Kalender, Outlook, HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Zapier, REST-API, SDK und SIP-Trunks
sipgate sona 4,3/ 5
- Free-Tarif mit 500 Minuten dauerhaft kostenlos, ohne Kreditkarte
- Öffentliche Preise, Mehrminute 0,12 € netto
- Monatlich kündbar, Frist ein Werktag zum Monatsende
VITAS 4,3/ 5
- Hosting komplett in Deutschland (Open Telekom Cloud), öffentliche Subprozessorenliste im AVV ohne US-Dienstleister
- Prüfung nach BSI C5 Typ 1 und ISO 27001, AVV und TOMs öffentlich als PDF abrufbar
- Viele Anbindungen an Praxis- und Terminsoftware wie medatixx, samedi, tomedo, cituro oder dubidoc
Zeeg 4,3/ 5
- Öffentliche Preise ab 49 € netto im Monat (Jahreszahlung) für 250 Inbound-Minuten, dazu Pay-as-you-go ab 10 €
- Terminbuchung im Gespräch direkt in Google Kalender, Outlook, Exchange oder iCloud, ohne separaten Buchungstarif
- Ein- und ausgehende Anrufe inklusive Kampagnen mit Mailbox-Erkennung und automatischer Wiederholung
Kosten für eine Einzelpraxis
Für eine hausärztliche Einzelpraxis mit einem Arzt sehen die Einstiegspreise laut Preisseiten so aus (netto, Stand 26.10.2026):
| Anbieter | Rechnung | Monatlich |
|---|---|---|
| SpeakKI | Starter, 300 Minuten inklusive, danach 0,15 €/Min. | ab 39 € |
| VITAS | FLEX jährlich 40 € + Pro-Paket 99 € + 0,28 € je Konversation | ab 139 € plus Gespräche |
| fonio | Solo jährlich, 1.000 Minuten inklusive | 99 € |
| PraxisConcierge | 139 € je Behandler (jährlich) + KI-Dialog 59 € + Terminvergabe 39 € je Praxis | 237 € |
| Doctolib | Paket Patientenmanagement, 229 € inkl. MwSt. | rund 192 € |
Bei VITAS kämen 500 Konversationen im FLEX-Tarif auf 140 € dazu, Pakete mit Inklusivkonversationen können günstiger sein. Wer viele Rezeptanrufe hat, profitiert eher von einer Pauschale oder Abrechnung pro Gespräch, wer wenige lange Gespräche hat, eher von Minutenpaketen. Rechnen Sie mit Ihren eigenen Anrufzahlen im Kostenrechner nach, weitere Preismodelle finden Sie unter Kosten.
Rechtliches in Kürze
Am Praxistelefon fallen Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO an. Die folgenden Punkte sind keine Rechtsberatung, stimmen Sie den Einsatz mit Ihrem Datenschutzbeauftragten ab.
- Schweigepflicht: Nach § 203 Abs. 3 und 4 StGB dürfen Sie Geheimnisse an mitwirkende Dienstleister offenbaren, soweit das für deren Tätigkeit erforderlich ist. Sie müssen aber dafür sorgen, dass der Dienstleister zur Geheimhaltung verpflichtet ist. Halten Sie diese Verpflichtung schriftlich fest.
- AV-Vertrag: Alle fünf genannten Anbieter bieten einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO an. Mehr im Ratgeber Datenschutz bei KI-Telefonie.
- Cloud im Gesundheitswesen: § 393 SGB V verlangt von Leistungserbringern, die Gesundheitsdaten in der Cloud verarbeiten lassen, unter anderem ein aktuelles C5-Testat. Seit dem 1. Juli 2025 ist grundsätzlich ein Testat vom Typ 2 nötig, Typ 1 genügt nur noch für neu eingeführte Systeme in den ersten 18 Monaten. Doctolib nennt C5 Typ 2, VITAS C5 Typ 1, zu den anderen drei enthalten unsere Daten keine C5-Angabe. Fragen Sie beim Anbieter nach, welches Testat aktuell vorliegt.
- KI-Hinweis: Seit dem 2. August 2026 müssen Anrufende nach Art. 50 der KI-Verordnung erfahren, dass sie mit einer KI sprechen, sofern das nicht offensichtlich ist. Details im Ratgeber AI Act und KI-Telefonie.
- Aufzeichnung: Prüfen Sie, ob Audio gespeichert wird und wie Anrufende informiert werden, siehe Telefongespräche aufzeichnen.
Praxistipp
Eine Begrüßung wie „Sie sprechen mit dem digitalen Telefonassistenten der Praxis. Bei einem Notfall wählen Sie bitte die 112, außerhalb der Sprechzeiten erreichen Sie den Bereitschaftsdienst unter 116117“ erfüllt den KI-Hinweis und lenkt Notfälle sofort richtig.So starten Sie in der Hausarztpraxis
- Anrufgründe eine Woche lang zählen: Wie viele Rezept-, Termin-, AU- und Befundanrufe kommen? Daraus ergibt sich, was der Assistent übernehmen soll und welches Preismodell passt.
- PVS klären: Ohne Anbindung nimmt der Assistent Termine nur als Wunsch auf.
- Regeln für Durchstellen festlegen: Notfälle, Labore, Pflegedienste, Kliniken.
- Nachgeordnet beginnen: Erst bei Besetzt, nach einigen Sekunden Klingeln oder außerhalb der Sprechzeiten. Ihre Nummer bleibt, Sie richten nur eine Rufumleitung ein.
- Testphase nutzen: VITAS 30 Tage mit 500 Konversationen, SpeakKI 14 Tage, PraxisConcierge erstattet in den ersten 30 Tagen die Grundgebühr, fonio gibt 30 Tage Geld-zurück-Garantie.
Für Zahnarztpraxen gelten teils andere Abläufe, siehe KI-Telefonassistent für die Zahnarztpraxis. Alle Anbieter im direkten Vergleich finden Sie im Anbietervergleich.
VITAS 30 Tage kostenlos testen →
Häufige Fragen
Welcher KI-Telefonassistent passt zu einer Hausarztpraxis?
Das hängt vor allem von Ihrem Praxisverwaltungssystem ab. VITAS bindet unter anderem medatixx, tomedo und samedi an und hostet in Deutschland. PraxisConcierge nennt über 50 PVS-Anbindungen mit Dokumentation in der Patientenakte. Wer mit Doctolib arbeitet, bekommt den Doctolib-Assistenten im Paket. Allgemeine Anbieter wie fonio oder SpeakKI sind günstiger, arbeiten aber mit Google- oder Outlook-Kalender statt mit dem PVS. Stand: 26.10.2026.Darf der KI-Telefonassistent eine Krankschreibung ausstellen?
Nein. Die telefonische Feststellung der Arbeitsunfähigkeit ist laut Gemeinsamem Bundesausschuss seit dem 7. Dezember 2023 möglich, aber nur durch die Ärztin oder den Arzt, nur bei in der Praxis bekannten Patienten ohne schwere Symptomatik und für bis zu 5 Kalendertage. Der Assistent kann den Wunsch aufnehmen und einen ärztlichen Rückruf vormerken. Dies ist keine Rechtsberatung.Kann der Assistent Folgerezepte bearbeiten?
Er kann Rezeptwünsche mit Name, Geburtsdatum und Medikament aufnehmen und als Aufgabe ablegen. VITAS nennt Rezept, Überweisung und Krankmeldung ausdrücklich als Kategorien, PraxisConcierge verschriftlicht und kategorisiert jedes Anliegen. Ausstellen und Freigeben des Rezepts bleibt Aufgabe der Praxis.Was kostet ein KI-Telefonassistent für eine Hausarztpraxis mit einem Arzt?
Laut Preisseiten der Anbieter, Stand 26.10.2026: SpeakKI ab 39 € netto im Monat mit 300 Minuten, VITAS ab 40 € netto bei Jahreszahlung plus 0,28 € je Konversation (Weiterleitung und Integrationen im Pro-Paket für 99 € netto extra), fonio ab 99 € netto bei Jahreszahlung mit 1.000 Minuten, PraxisConcierge 139 € netto je Behandler bei Jahreszahlung plus Add-ons, Doctolib 229 € inkl. MwSt. pro Ärzt:in im Paket Patientenmanagement.Darf der Assistent Laborwerte oder Befunde am Telefon mitteilen?
Davon raten wir ab. Befunde fallen unter die ärztliche Schweigepflicht (§ 203 StGB) und sind Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO. Am Telefon lässt sich kaum sicher prüfen, wer anruft. Lassen Sie den Assistenten nur einen Rückrufwunsch aufnehmen. Dies ist keine Rechtsberatung.Was passiert, wenn ein Patient einen Notfall meldet?
Legen Sie vorab fest, bei welchen Schilderungen der Assistent sofort an das Team durchstellt oder auf die 112 und außerhalb der Sprechzeiten auf den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117 verweist. Weiterleitung an Menschen bieten alle hier genannten Anbieter, bei VITAS nur mit Pro-Paket. Testen Sie diese Fälle vor dem Start.Passend zum Thema
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