KI-Anrufbeantworter: Funktionen, Kosten, Anbieter 2026

Ein KI-Anrufbeantworter nimmt Anrufe an, führt ein kurzes Gespräch und schickt Ihnen Anliegen, Name und Rückrufnummer als Zusammenfassung. Je nach Anbieter bucht er auch Termine oder leitet Dringendes an einen Menschen weiter. Der Einstieg ist ab 0 € möglich, gängige Pakete liegen zwischen 39 und 119 € netto im Monat.

Inhalt

Wer bei Google nach „KI-Anrufbeantworter“ sucht, landet bei zwei sehr verschiedenen Produkten. Das eine sind Generatoren, die mit einer KI-Stimme eine Ansage als MP3 erzeugen. Das andere sind Telefonassistenten, die tatsächlich mit dem Anrufer sprechen. Für einen Betrieb, der Anrufe verliert, weil niemand rangeht, zählt fast immer nur das zweite. Dieser Ratgeber erklärt, was ein KI-Anrufbeantworter leistet, was er kostet, welche Anbieter wir erfasst haben und welche Pflichten Sie bei der Einrichtung haben.

Drei Dinge, die „KI-Anrufbeantworter“ heißen

  1. KI-Ansage. Sie tippen einen Text, eine synthetische Stimme liest ihn vor, Sie laden die Datei in Ihre Telefonanlage. Technisch bleibt es ein klassischer Anrufbeantworter. Texte dafür finden Sie in unseren Vorlagen für geschäftliche Anrufbeantworter-Ansagen.
  2. Mailbox mit Transkription. Die Nachricht wird aufgezeichnet und in Text umgewandelt. Das spart das Abhören, der Anrufer redet aber weiterhin ins Leere.
  3. KI-Telefonassistent als Anrufbeantworter. Ein Sprachsystem nimmt den Anruf an, versteht frei gesprochene Sätze, stellt Rückfragen und reagiert. Danach bekommen Sie eine Zusammenfassung per E-Mail, App oder Webhook. Um diese Variante geht es im Rest des Artikels.

Ob Sie das Ganze „KI-Anrufbeantworter“, „Voicebot“ oder „KI-Telefonassistent“ nennen, ist eine Frage des Marketings. Die Technik dahinter erklären wir im Ratgeber zum Voicebot.

Was ein KI-Anrufbeantworter im Alltag erledigt

Ein typischer Ablauf bei einem Handwerksbetrieb an einem Freitagabend (fiktives Beispiel):

KI: Guten Abend, hier ist der digitale Assistent der Firma Muster Haustechnik. Sie sprechen mit einer KI. Wie kann ich helfen?

Anrufer: Unsere Heizung ist ausgefallen, ich bräuchte jemanden.

KI: Das tut mir leid. Ist das ein Notfall, etwa ohne Warmwasser bei Minusgraden, oder reicht ein Termin nächste Woche?

Anrufer: Nächste Woche reicht.

KI: Dann notiere ich Ihren Namen, die Adresse und eine Rückrufnummer. Montag meldet sich das Büro bei Ihnen.

Montag früh liegt im Postfach: Name, Adresse, Nummer, „Heizung ausgefallen, kein Notfall, Rückruf gewünscht“. Bei einem echten Notfall hätte der Assistent auf eine Bereitschaftsnummer weiterleiten können. Weiterleitung und Terminbuchung bieten laut unseren Daten fast alle erfassten Anbieter; bei IONOS ist die Terminbuchung nur teilweise belegt.

Gegenüber der Mailbox ändern sich drei Dinge:

  • Weniger Abbrüche. Manche Anrufer legen bei einer Bandansage auf, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Mit einem Gesprächspartner, der antwortet, bleibt die Hürde niedriger. Belastbare Zahlen dazu haben wir nicht, achten Sie in der Testphase auf Ihre eigene Rückrufquote.
  • Strukturierte Daten. Statt „Hallo, ich bin’s, rufen Sie mal zurück“ bekommen Sie die Felder, die Sie vorher festgelegt haben.
  • Standardfragen sind erledigt. Öffnungszeiten, Anfahrt, „Machen Sie auch X?“ beantwortet der Assistent direkt aus der hinterlegten Wissensbasis.

Wann sich der Umstieg lohnt und wann nicht

Ein KI-Anrufbeantworter lohnt sich, wenn regelmäßig Anrufe ins Leere laufen: außerhalb der Geschäftszeiten, während der Mittagspause, wenn das Team beim Kunden oder auf der Baustelle ist. Gut geeignet sind Betriebe mit vielen wiederkehrenden Anliegen, etwa Terminanfragen, Rückrufwünsche oder Statusfragen. Beispiele nach Branche finden Sie auf unserer Seite für das Handwerk.

Weniger sinnvoll ist er, wenn Sie nur wenige Anrufe pro Woche bekommen, die fast alle eine persönliche Beratung brauchen. Hier reicht oft eine gute Bandansage oder eine Weiterleitung aufs Handy. Auch emotionale Gespräche, etwa Beschwerden, gehören zu einem Menschen. Ein guter Assistent erkennt solche Fälle und verspricht einen Rückruf, statt selbst zu verhandeln.

Anbieter im Vergleich

Die folgende Auswahl deckt die gängigen Preismodelle ab: Gratis-Einstieg, Minutenpaket und Abrechnung nach Anrufen. Alle Angaben stammen aus den Preis-, AGB- und Datenschutzseiten der Anbieter, Stand Oktober 2026. Wie wir bewerten, steht in unserer Methodik.

AnbieterWertungPreis abTestphaseHostingAVVTermin­buchungAusgehende Anrufe
sipgate sona4,3/ 5Free 0 €, bezahlt ab 69,95 € netto/MonatFree-Tarif dauerhaft kostenlos (500 Min.), ohne KreditkarteEU (Deutschland)✓ Ja✓ Ja✓ JaZum Anbieter →
fonio4,4/ 5ab 99 € netto/Monat (jährlich), 119 € monatlichkostenlos testen (Demo-Assistent aus der eigenen Website), 30 Tage Geld-zurück-GarantieEU (DE/FI/FR)✓ Ja✓ Ja✓ JaZum Anbieter →Anzeige
Zeeg4,3/ 5ab 49 € netto/Monat5 Freiminuten (3 Monate gültig), Terminbuchung 14 Tage kostenlosEU (DE, NL)✓ Ja✓ Ja✓ JaZum Anbieter →
SpeakKI4,2/ 5ab 39 € netto/Monat14 Tage kostenlos mit 50 Freiminuten, ohne KreditkarteDeutschland (Hetzner)✓ Ja✓ Ja✓ JaZum Anbieter →
Placetel AI4,2/ 5ab 69 € netto/Monat (24 Monate), monatlich kündbar 79 €10 Tage kostenlos inkl. 50 GesprächsminutenDeutschland (GCP)✓ Ja✓ Ja✓ JaZum Anbieter →
IONOS KI Telefonassistent4,0/ 5ab 32,77 € netto/Monat (39 € inkl. MwSt.)1 Monat kostenlos (laut Anbieter „nur für kurze Zeit“), dazu öffentliche TestnummerEU (ohne Standort)✓ Ja◐ Teilweise✗ NeinZum Anbieter →

sipgate sona hat den niedrigsten Einstieg: Der Free-Tarif ist laut Anbieter dauerhaft kostenlos und enthält 500 Minuten, eine Kreditkarte ist nicht nötig. Laut Leistungsbeschreibung stellt sich sona zu Beginn als nicht menschlicher Gesprächspartner vor. Bezahlpakete starten bei 69,95 € netto mit 1.000 Minuten, jede weitere Minute kostet 0,12 €. Details im Testbericht zu sipgate sona.

sipgate sona 4,3/ 5
Free 0 €, bezahlt ab 69,95 € netto/Monat · EU (Deutschland)
  • Free-Tarif mit 500 Minuten dauerhaft kostenlos, ohne Kreditkarte
  • Öffentliche Preise, Mehrminute 0,12 € netto
  • Monatlich kündbar, Frist ein Werktag zum Monatsende

fonio liegt in unserer Bewertung mit 4,4 knapp vor sipgate sona (4,3) und nennt rund 30 Integrationen, darunter Google Calendar, Calendly, eTermin, Pipedrive, onOffice, Make und n8n. Der Solo-Tarif kostet 119 € netto monatlich oder 99 € bei Jahreszahlung, jeweils mit 1.000 Minuten. Den KI-Hinweis nach Art. 50 müssen Sie laut AGB selbst aktivieren. Mehr dazu im fonio-Test.

Zeeg passt, wenn der Anrufbeantworter vor allem Termine buchen soll: Der Assistent bucht direkt in Google Kalender, Outlook, Exchange oder iCloud. 250 Inbound-Minuten kosten 59 € netto im Monat (49 € bei Jahreszahlung), alternativ gibt es Guthaben ab 10 € mit 0,25 € je Minute.

SpeakKI ist das günstigste Minutenpaket der Auswahl: 39 € netto für 300 Minuten, danach 0,15 € je Minute, 14 Tage Test mit 50 Freiminuten ohne Kreditkarte.

IONOS rechnet nach Anrufen statt nach Minuten. Der Einstieg kostet 39 € inklusive MwSt. (32,77 € netto) für 30 Anrufe, jeder weitere 0,49 €. Bei kurzen Anrufen ist das planbar, bei langen Gesprächen kann es günstiger sein als Minutenpakete. Einen automatischen KI-Hinweis gibt es laut Unterlagen nicht, Sie formulieren ihn selbst.

Alle Anbieter auf einen Blick finden Sie im Gesamtvergleich.

Was kostet ein KI-Anrufbeantworter?

Vier Preismodelle sind üblich:

ModellBeispiel aus unseren DatenPasst für
Kostenloser Einstiegsipgate sona Free: 0 €, 500 MinutenTest oder sehr geringes Volumen
Nutzungsbasiert ohne Grundgebührsmao: 0,35 € je Minute (netto/brutto laut Preisseite offen)schwankendes, eher geringes Volumen
Paket mit InklusivminutenSpeakKI 39 € / 300 Min., fonio 119 € / 1.000 Min.planbares Volumen
Paket nach AnrufenIONOS 39 € inkl. MwSt. / 30 Anrufeviele kurze Anrufe

Rechenbeispiel (Annahme, keine Messung): 150 Anrufe im Monat mit im Schnitt 2,5 Minuten ergeben 375 Minuten. Bei SpeakKI sind das 39 € plus 75 Minuten zu 0,15 €, also 50,25 € netto. Bei smao wären es 375 × 0,35 € = 131,25 €, zuzüglich 5 € im Monat je smao-Telefonnummer. Im Free-Tarif von sipgate sona lägen Sie unter der 500-Minuten-Grenze; welche Funktionen der Free-Tarif genau umfasst, prüfen Sie vorab auf der Anbieterseite. Mit Ihren eigenen Zahlen rechnet unser Kostenrechner, Hintergründe zu Preismodellen stehen unter Kosten.

Praxistipp

Schauen Sie in Ihre Telefonanlage oder den Einzelverbindungsnachweis, bevor Sie einen Tarif wählen: Wie viele Anrufe kommen pro Monat an, wie viele davon außerhalb der Geschäftszeiten, wie lang ist ein durchschnittliches Gespräch? Mit diesen drei Zahlen lässt sich jedes Preismodell in fünf Minuten vergleichen.

Einrichtung in fünf Schritten

  1. Anliegen festlegen. Welche fünf Fragen kommen am häufigsten? Was soll der Assistent beantworten, was nur aufnehmen, was sofort weiterleiten?
  2. Wissensbasis füllen. Öffnungszeiten, Leistungen, Preise, die Sie am Telefon nennen dürfen, Notfallregeln. Manche Anbieter übernehmen Inhalte direkt von Ihrer Website, fonio etwa erstellt so einen Demo-Assistenten.
  3. Begrüßung schreiben. Firmenname, Hinweis auf die KI, ein Satz zum Datenschutz. Kurz halten.
  4. Rufumleitung einrichten. Ihre Nummer bleibt, Anrufe gehen bei Besetzt, nach einigen Sekunden Klingeln oder zeitgesteuert an die Nummer des Anbieters. Wie das an der Fritzbox und bei gängigen Anlagen geht, zeigen wir unter Rufumleitung einrichten.
  5. Testen. Rufen Sie selbst an, lassen Sie Kollegen mit Dialekt und Hintergrundlärm anrufen, und lesen Sie die ersten Zusammenfassungen genau.

Recht: KI-Hinweis, Datenschutz, Aufzeichnung

Dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung. Klären Sie Ihren konkreten Einsatz mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder einem Anwalt.

  • KI-Hinweis. Art. 50 der KI-Verordnung (EU) 2024/1689 sieht vor, dass Menschen informiert werden, wenn sie mit einem KI-System interagieren. Ein Satz wie „Sie sprechen mit dem digitalen Assistenten von …“ in der Begrüßung ist der einfachste Weg. Ausführlich im Ratgeber zum AI Act in der KI-Telefonie.
  • Informationspflicht. Name, Nummer und Anliegen sind personenbezogene Daten. Art. 13 DSGVO verlangt Informationen zur Verarbeitung bei der Erhebung, ein kurzer Satz mit Verweis auf Ihre Datenschutzerklärung ist üblich.
  • Auftragsverarbeitung. Der Anbieter verarbeitet die Daten in Ihrem Auftrag, dafür brauchen Sie einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO. Achten Sie auf die Liste der Subprozessoren und deren Sitz.
  • Aufzeichnung. Wer das nichtöffentlich gesprochene Wort unbefugt aufnimmt, macht sich nach § 201 StGB strafbar. Prüfen Sie, ob der Anbieter Audio speichert oder nur transkribiert, und ob Sie die Aufzeichnung abschalten können. Bei fonio ist Audioaufzeichnung zuschaltbar, bei Placetel ist die Aufbewahrung einstellbar, von keiner Speicherung über eine Löschung nach 1 bis 30 Tagen bis dauerhaft.

Mehr dazu im Ratgeber Datenschutz bei KI-Telefonie.

Checkliste für die Auswahl

  • Wird Ihre bestehende Nummer per Rufumleitung angebunden?
  • Passt das Preismodell (Minuten oder Anrufe) zu Ihrem Volumen?
  • Gibt es eine Testphase ohne Kreditkarte?
  • Bucht der Assistent in Ihren Kalender, und leitet er Notfälle weiter?
  • Hosting in der EU, AVV vorhanden, Aufzeichnung abschaltbar?
  • Stellt sich der Assistent automatisch als KI vor, oder müssen Sie das selbst einrichten?
  • Monatlich kündbar oder lange Mindestlaufzeit?

Wenn Sie zuerst ohne Kosten testen wollen, lesen Sie unseren Überblick KI-Telefonassistent kostenlos. Die nach unserer Methodik bestbewerteten Anbieter:

1.
Testsieger nach Methodik

fonio 4,4/ 5

ab 99 € netto/Monat (jährlich), 119 € monatlich · Hosting: EU (DE/FI/FR)

  • Öffentliche Preise mit 1.000 Inklusivminuten schon im Solo-Tarif
  • Rund 30 verfügbare Integrationen, darunter Google Calendar, Calendly, eTermin, Pipedrive, onOffice, Make und n8n
  • AVV mit vollständiger Subprozessorliste, Löschfristen und Verschwiegenheitserklärungen für Berufsgeheimnisträger
2.

Famulor 4,3/ 5

ab 0 € Grundgebühr (Prepaid 0,15 €/Min. netto) · Hosting: Frankfurt, KI-Region wählbar

  • Prepaid ohne Grundgebühr und ohne Vertragsbindung, 0,15 € netto pro Minute, sekundengenaue Abrechnung
  • Ein- und ausgehende Anrufe, Terminbuchung im Gespräch, warme Weiterleitung mit Briefing, dazu WhatsApp, SMS und E-Mail
  • Sehr viele Anbindungen: Google Kalender, Outlook, HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Zapier, REST-API, SDK und SIP-Trunks
3.

sipgate sona 4,3/ 5

Free 0 €, bezahlt ab 69,95 € netto/Monat · Hosting: EU (Deutschland)

  • Free-Tarif mit 500 Minuten dauerhaft kostenlos, ohne Kreditkarte
  • Öffentliche Preise, Mehrminute 0,12 € netto
  • Monatlich kündbar, Frist ein Werktag zum Monatsende
4.

smao 4,3/ 5

ab 0 € Grundgebühr + 0,35 €/Min. · Hosting: Deutschland

  • Öffentliche Preise mit Pay as you Go ohne Grundgebühr und 50 Freiminuten ohne Kreditkarte
  • Hosting in Deutschland, selbst betriebene Sprachmodelle, laut Anbieter keine OpenAI- oder US-KI-Subprozessoren in der Gesprächsverarbeitung
  • 74 Integrationen, darunter HubSpot, Salesforce, Jira Service Management, TANSS und HaloPSA, dazu REST-API und Webhooks
5.

VITAS 4,3/ 5

ab 40 € netto/Monat (jährlich), 49 € monatlich · Hosting: Deutschland

  • Hosting komplett in Deutschland (Open Telekom Cloud), öffentliche Subprozessorenliste im AVV ohne US-Dienstleister
  • Prüfung nach BSI C5 Typ 1 und ISO 27001, AVV und TOMs öffentlich als PDF abrufbar
  • Viele Anbindungen an Praxis- und Terminsoftware wie medatixx, samedi, tomedo, cituro oder dubidoc

sipgate sona im Free-Tarif ausprobieren →

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen KI-Anrufbeantworter und Mailbox?Die Mailbox spielt eine Ansage ab und zeichnet eine Nachricht auf, die Sie später abhören. Ein KI-Anrufbeantworter spricht mit dem Anrufer, fragt Name, Anliegen und Rückrufnummer gezielt ab und schickt Ihnen eine schriftliche Zusammenfassung. Viele Anbieter beantworten außerdem Standardfragen, buchen Termine oder leiten dringende Anrufe weiter.
Was kostet ein KI-Anrufbeantworter für Unternehmen?Bei den von uns erfassten Anbietern reicht die Spanne von 0 € (sipgate sona Free mit 500 Minuten, smao Pay as you Go mit 0,35 € je Minute) über 39 € netto (SpeakKI mit 300 Minuten) bis 119 € netto im Monat (fonio Solo mit 1.000 Minuten bei monatlicher Zahlung). Entscheidend ist Ihr Anrufvolumen in Minuten oder Anrufen.
Muss ein KI-Anrufbeantworter sagen, dass er eine KI ist?Art. 50 der KI-Verordnung (EU) 2024/1689 verlangt, dass Menschen erkennen können, wenn sie mit einem KI-System interagieren. Manche Anbieter stellen den Assistenten automatisch als KI vor (laut eigenen Angaben etwa sipgate sona und Zeeg), bei anderen müssen Sie den Hinweis selbst in die Begrüßung schreiben. Das ist keine Rechtsberatung.
Kann ich meine bestehende Telefonnummer behalten?Ja, in der Regel. Sie richten in Ihrer Telefonanlage oder beim Netzbetreiber eine Rufumleitung auf die Nummer des KI-Anbieters ein, zum Beispiel bei Nichterreichen nach 20 Sekunden oder außerhalb der Geschäftszeiten. IONOS nennt die Anbindung per Rufumleitung ausdrücklich.
Ist ein KI-Anrufbeantworter DSGVO-konform?Das hängt vom Anbieter und Ihrer Konfiguration ab. Prüfen Sie Hosting-Standort, ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO angeboten wird, welche Subprozessoren beteiligt sind und ob Audioaufzeichnung abschaltbar ist. Alle Anbieter in unserer Tabelle bieten laut eigenen Unterlagen einen AVV an. Das ist keine Rechtsberatung.
Reicht nicht eine KI-Stimme für die normale Ansage?Wenn Sie nur eine professionell klingende Bandansage wollen, reicht ein Ansagen-Generator. Die Ansage bleibt aber eine Einbahnstraße: Der Anrufer spricht aufs Band, Sie hören ab und rufen zurück. Ein KI-Anrufbeantworter erledigt die Aufnahme des Anliegens im Gespräch und liefert es Ihnen strukturiert.
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Redaktion KI-Telefonassistent.net
Wir recherchieren Anbieterangaben, AGB, Datenschutzunterlagen und Preislisten und bewerten nach unserer offengelegten Methodik. Erfahrungen aus eigenem Praxiseinsatz kennzeichnen wir gesondert. Zuletzt geprüft: 26.10.2026.
sipgate sona 4,3/ 5 Free 0 €, bezahlt ab 69,95 € netto/Monat